Der GAK gewinnt das Heimspiel gegen Kalsdorf mit 3:0 - und lässt dabei etliche Wünsche wahr werden.

Vorweg: Der Autor dieser Zeilen hat sich zuletzt gewünscht, einmal wieder einen "ganz normalen" Matchbericht zu schreiben. Keinen aus der Kategorie "Drama, Baby!", keinen, der von Matches handelt, die auf Messers Schneide standen, aber auch keinen, der Sensationen, große Emtionen oder außergewöhnliche Leistungen würdigen muss (na ja, eigentlich darf!). Einfach mal wieder ein "stinknormales" Match mit dem GAK als klaren Sieger, ohne besonders viel Schnickschnack - das war der Wunsch. 

Und der ging in Erfüllung. Das 3:0 unserer Roten gegen den SC Kalsdorf resultierte aus einer guten, aber nicht sensationellen Leistung in einem Spiel, welches einige, aber nicht allzu viele, Highlights bot. Und trotzdem hatte das Ganze etwas märchenhaftes.

Denn in diesem und mit diesem Match gingen doch einige Wünsche in Erfüllung. Wir durften uns nämlich nach dem Schlusspfiff wie ein kleiner Aladin, der ganz stark an der Wunschlampe gerieben hat, fühlen. Zumindest ging es dem Autor dieser Zeilen so ...

Erster Wunsch: "Die KM II soll ihre Tabellenführung in der Gebietsliga festigen!" Erfüllt - und das gleich mit einem sehr souveränen 6:1-Sieg gegen Gratwein-Straßengel! Zehn Runden vor Schluss führen die Kammerhofer-/Karré-Schützlinge sieben Punkte vor Kumberg. Bravo!

Zweiter Wunsch: "Auch am Sonntag sollen mehr als 2.000 Fans nach Weinzödl kommen!". Erfüllt - 2.098 Fußballbegeisterte strömten nach Weinzödl. Danke!

Dritter Wunsch: "Endlich mal ein Zitat aus der Kategorie ,Interview-Hoppalas von Spitzenkickern' in den Matchbericht einbauen. Läuft - siehe übernächster Wunsch!

Vierter Wunsch: "Das Match soll früh in die richtige Bahn gelenkt werden!" Ging auf - denn nachdem Kalsdorfs Robert Kothleitner bereits in der 12. Minute zurecht Gelb sah, hatte er in der 26. Minute offensichtlich den Wunsch nach einem "Déja vu" - zweimal Gelb ergibt einmal Rot, womit die Kalsdorfer nur noch zu Zehnt waren. 

Fünfter Wunsch: "Wir wollten kein Gegentor kassieren. Das hat bis zum Gegentor auch ganz gut geklappt" - frei nach Thomas Häßler kann man aus Kalsdorfer Sicht die ersten fast 30 Minuten so ganz gut zusammenfassen. Unser GAK war überlegen, in Zählbares konnte man das allerdings nicht umsetzen.

Sechster Wunsch: "Der Philipp Wendler soll unbedingt ein Tor schießen!"- zum Glück geschehen. Nach tollem Weitpass von Alex Rother fackelte die Winterneuerwerbung nicht lange, drückte von nahe der Strafraumgrenze ab. 1:0 (29.)! "Endlich!", freute sich unser Sturmriese - und wir freuen uns noch auf viele Wendler-Tore.

Siebenter Wunsch: "Lukas Graf hätte sich endlich wieder ein Tor verdient!" Gesagt, getan. Unser Innenverteidiger, der einmal mehr makellos spielte, traf in der 52. Minute. Per Fuß! Das ist selten!

Achter Wunsch: "Einmal das 3:0 vor dem 2:0 zu erwähnen!" Schwarz auf Weiß (sic!) hiermit erledigt. Denn drei Minuten bevor unser "Luki" den dritten Treffer erzielte, verwertete Marco Perchtold einen Elfer trocken zum 2:0.

Neunter Wunsch: "Danach soll nix mehr anbrennen!" Tat es auch nicht! Kalsdorf spielte tapfer, gab nie auf (Respekt!), hatte auch zwei Chancen - aber das war es eben auch schon. Und auch unsere Roten mussten sich nicht mehr allzu stark ins Zeug legen - ein paar Chancen wurden vergeben, was aber aus obengenannten Gründen ziemlich egal war.

Bisherigen Text durchgelesen und für eher "letschert" empfunden. Daher noch ein zehnter Wunsch: "Doch wieder (ein bisschen) Drama, Baby!" Am liebsten schon am nächsten Samstag in Gleisdorf (16). Gleisdorf liegt derzeit auf Platz drei - und genau das ist der Platz, den wir immer im Auge haben sollten. Denn aufsteigen kann nur, wer Erster oder Zweiter wird - sprich: Kann uns der Drittplatzierte nicht mehr überholen, ist der GAK in der Zweiten Liga!

Wir sehen uns in Gleisdorf. Und nie vergessen:

WE ARE GAK