Der GAK trifft am Karfreitag auf den FC Wels. Da drängt sich ein Vorbericht auf, der möglicherweise etwas "fischig" riecht.

Der Fisch fängt bekanntlich am Kopf zu stinken an - und auch dieser Vorbericht riecht am Beginn, also ganz oben, schon ziemlich streng. Das liegt am nun folgenden Sickerwitz, den Angler aber sicher gleich verstehen: "Wels sollte nicht zum Hecht im Karpfenteich werden!" ....

Genug gelacht! Aber schließlich wird am strengsten Fasttag, dem Karfreitag, gespielt, da darf man schon mal ein Wortspiel unterhalb der Wasserlinie verwenden. Gemeint ist natürlich, dass der Ex-Klub unseres Mittelfeldakteurs Alex Bauer zumindest auf dem Papier nicht der allzu schwere Gegner sein sollte. Die Welser, die wir im Hinspiel (Foto oben) in deren Stadion mit 6:0 besiegten, liegen aktuell nur auf dem drittletzten Platz, haben alle sechs Spiele im Frühjahr verloren. Aber freilich: Unterschätzen darf man die Truppe von Juan-Francisco Bohensky keineswegs. Der 70-Jährige ist übrigens Sektionsleiter und Trainer in einem, das war er davor auch schon beim Lokalrivalen Hertha Wels.

Unsere Roten müssen diesmal auf die gelbgesperrten Marco Perchtold und Lukas Graf verzichten, Sebastian Prattes ist dafür wieder an Bord, bei Luka Kiric ist das eher fraglich. 

Spielbeginn ist diesmal spät, nämlich um 19.30 Uhr. Vorverkaufstickets für das Match gibt es am Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr im "Club 1902". Am Matchtag öffnet die Tageskassa um 17.30 Uhr.

Kommt zahlreich nach Weinzödl und feuert unsere Roten an! 

P. S.: Der Stadtname Wels hat nichts mit dem gleichnamigen Fisch zu tun. Er kommt von der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 776 , in der sie als "castrum uueles" bezeichnet wurde. Jetzt wisst Ihr das auch ...