Einvernehmliche Vertragsauflösung mit Petar Filipovic
Aktuelles / News / Redaktion / Dienstag 27.01.2026

Einvernehmliche Vertragsauflösung mit Petar Filipovic

Innenverteidiger Petar Filipovic und der GAK einigen sich auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung mit 1. Februar.

Der 35-jährige wechselte im Sommer 2024 von AEL Limassol nach Graz und zählte in der vergangenen Spielzeit zu einer der Stützen in der Abwehr. Insgesamt absolvierte der Deutsch-Kroate 27 Pflichtspiele für die Rotjacken, in denen ihm ein Treffer beim 2:2 gegen den FC Blau-Weiß Linz im August 2024 gelang. 

Filipovic hat seit dem Frühjahr mit hartnäckigen Hüftproblemen zu kämpfen, die ihn im Genesungsprozess immer wieder zurückwarfen. Daher kam der Innenverteidiger mit dem Wunsch zur sportlichen Leitung, eine gemeinsame, für beide Seiten förderliche Lösung zu finden. Sehr konstruktive Gespräche brachten letztlich das Ergebnis, den Vertrag mit 1. Februar einvernehmlich aufzulösen. Die Entscheidung wurde zwischen Verein und Spieler im freundschaftlichen Rahmen gefällt, Filipovic kann sich somit voll und ganz seiner Gesundheit und Genesung widmen.

Petar Filipovic verabschiedete sich heute Vormittag von der Mannschaft und den Fans: "Ich möchte mich bei allen Fans und dem gesamten Verein recht herzlich für die gemeinsame Zeit bedanken. Meine Familie und ich haben uns in Graz sehr wohlgefühlt. Auf meine erste Saison beim GAK blicke ich sehr positiv zurück. Wir haben uns als Mannschaft das Ziel gesetzt, nach der Bundesligarückkehr den Klassenerhalt zu erreichen, was wir durch einen gemeinsamen Kraftakt auch geschafft haben. Für mich persönlich war es anschließend eine schwierige Zeit aufgrund meiner Hüftprobleme, die mich in den vergangenen Monaten immer wieder zurückwarfen. Auch der medizinischen Abteilung des Vereins, die mich in dieser Phase bestmöglich unterstützt hat, möchte ich einen großen Dank aussprechen. Das Gespräch mit dem Sportdirektor und dem Trainer war sehr freundschaftlich und wir haben gemeinsam eine gute Lösung für beide Seiten gefunden. An meine Zeit beim GAK werde ich immer positiv zurückdenken und den Verein weiterhin als Fan verfolgen."

Sportdirektor Tino Wawra wünscht dem 35-jährigen alles Gute: „Die Gespräche mit Petar in der letzten Woche waren von beiden Seiten sehr ehrlich und voller Respekt. Am Ende sind wir zur Entscheidung gelangt, dass wir uns einvernehmlich trennen. Sowohl Petar als auch wir als Klub sind uns entgegengekommen, womit die Auflösung für beide Seiten die beste Entscheidung war. Petar hat Großes in seiner Fußballerkarriere geleistet, dafür gilt ihm grosser Respekt. Ich bedanke mich im Namen des GAK und wünsche ihm für seine Zukunft nur das Beste.“

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