Der Grazer Athletiksport Klub hat im Lauf seiner Geschichte vier verschiedene politische Systeme und zwei Weltkriege überstanden, er zählt zu den Vorreitervereinen des steirischen Sports, speziell des Fußballs, und ist nicht nur einer der ältesten noch existierenden Fußballvereine des Landes, sondern auch Träger einer großen Tradition. Diese Tradition wurde von engagierten Frauen und Männern, die als Funktionäre, Sportler und Sportlerinnen sowie Vereinsmitglieder den GAK prägten, geschrieben. In den 70er-Jahren des vorigen Jahrhunderts wurde der Verein zeitgemäß in einen Gesamtverein mit (finanziell) eigenständigen Zweigvereinen aufgegliedert.
Der GAK-Tennis kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken, die vor allem auch durch sportliche Erfolge gekennzeichnet ist. Der GAK-Tennis zählt zu den ältesten Sportklubs Österreichs. 1902 gegründet ist er ebenso alt wie der Österreichische Tennisverband.
Mehr InformationenVon Anfang an erfolgreich. Damals, im Jahre 1911, kam Robert Köller nach Graz und gründete die Schwimm- und Wasserspringsektion. Mit Köller, 1912 bis 1931, gab es die erste Glanzperiode der GAK Springergeschichte. Er war selbst ein Meister seines Faches, Österreichischer Meister im Kunstspringen 1916 und 1923, und hatte in Alfred Traninger und Ludovika Sölkner talentierte Sprungschüler. Viki Sölkners Spitzenerfolge waren: Österreichische Meisterin 1923 und 1926 sowie Olympia-Teilnehmerin 1924 in Paris.
Mehr Informationen1950 als erster Grazer Verein beschließt der GAK die Gründung einer Basketballsektion. Initiator und erster Sektionsleiter ist der Turnprofessor Alfred „Zapfl“ Grengg, der zusammen mit Prof. Hirsch von der Union Graz den Basketballsport, besonders unter Gymnasiasten, populär macht. Weitere Förderer sind Max Gödl, Dr. Hermann Hifler und Dir. Gerhard Maurer, der auch der erste Präsident des gegründeten Steirischen Basketballverbandes wird. Ihm gehören neben dem GAK die Vereine von Union Graz, dem Post SV und dem Grazer Turnverein an.
Mehr Informationen