Trotz vieler Topchancen: Torloses Remis gegen Aluminij
Aktuelles / News / Redaktion / Freitag 14.11.2025

Trotz vieler Topchancen: Torloses Remis gegen Aluminij

Gegen den slowenischen Erstligisten gab es auf beiden Seiten viele gute Gelegenheiten, die jedoch keiner zu nutzen wusste. Wir trennen uns vom NK Aluminij mit 0:0.

Rechtzeitig zum Ankick löste sich der tiefstehende Nebel im Sportni Park Kidricevo auf und die Sonne kämpfte sich auf den Rasen, wodurch für bestes Fußballwetter gesorgt wurde. 

Die Roten starteten sehr engagiert in die Partie. Der erste Abschluss gehörte Cipot in Minute 2, der beim Schuss jedoch wegrutschte. Kurze Zeit später waren es aber die Gastgeber, die durch eine Riesenchance in der 14. Minute beinahe in Führung gingen. Keine fünf Minuten später schalteten die Slowenen schnell um und der Querpass des Angreifers zum Teamkollegen hätte genau gepasst, wäre Oberleitner nicht rechtzeitig an den Ball gekommen.

Dieses Hin und her beider Mannschaften setzte sich auch die restliche Halbzeit über fort. Mal war es ein Kopfball von Oberleitner nach einer Ecke oder eine gute Einzelaktion von einem gut aufgelegten Lichtenberger, mal war es ein schneller Konter der Aluminij-Offensive, der entweder von unserer Abwehr wegverteidigt beziehungsweise von Ehmann pariert wurde. Torlos ging es also in die kurze Pause.

Wir starteten mit zwei Wechseln (Maderner und Filipovic) in die zweite Hälfte, die Gastgeber tauschten gleich die gesamte Elf aus. Diese Elf machte in weiterer Folge den körperbetonten Kampf zum Steckenpferd ihrer taktischen Auslegung und gemeinsam mit ziemlich starken Windböen wurde die Partie ruppiger, aber um kein bisschen unattraktiver.

Gerade der Solostürmer von Aluminij wurde aufgrund seiner Geschwindigkeit immer wieder ins Loch geschickt und bereitete uns vor Probleme. Wir versuchten uns dagegen im hohen Pressing und holten uns immer wieder hohe Ballgewinne, die in Chancen und Eckbällen endeten. Die Riesenmöglichkeiten ergaben sich jedoch erst in der Schlussphase. Zunächst parierte Ehmann im Eins-gegen-Eins mit dem slowenischen Angreifer, dann war es Prenqi, der zunächst in der 82. Minute von Owusu durchgesteckt wurde, den Keeper umkurvte, aber beim Abschluss zu lange zögerte. In Minute 90 war es abermals Prenqi, der den Siegtreffer nach guter Vorarbeit von Maderner auf dem Fuß hatte, doch etwas zu lang für seine Entscheidung brauchte. So blieb es letztlich beim torlosen Unentschieden.

Cheftrainer Ferdinand Feldhofer: "Ein sehr intensives, zweikampfbetontes Spiel, in dem wir uns viele Chancen herausgespielt, aber nicht genützt haben. Das tut halt Weh, weil wir an diesem Punkt schon sehr lange arbeiten. Wichtig war es dennoch, dass viele Spieler wieder mal über 90 Minuten spielen konnten und dass wir keine Verletzten zu bedauern haben. Jetzt gilt es nochmal durchzuschnaufen und dann vollmotiviert ins Herbstfinale zu starten."

Innenverteidiger Lukas Graf: "Es war ein guter Test, ein ruppiges Spiel, in dem wir gut dagegengehalten haben. Wir hätten unsere Chancen besser nützen müssen, aber im Endeffekt ist das 0:0 OK, weil sie auch einige Chancen hatten."

 

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