Knappe Niederlage gegen den slowakischen Serienmeister
Aktuelles / Spielberichte / Redaktion / Mittwoch 24.06.2026

Knappe Niederlage gegen den slowakischen Serienmeister

Knappe 0:1-Niederlage gegen Slovan Bratislava: Der GAK zeigte über weite Strecken eine ordentliche Leistung, ließ aber die nötige Konsequenz im Abschluss vermissen.

Der GAK präsentierte sich in der Anfangsphase der Partie durchaus bemüht und versuchte früh, das Heft in die Hand zu nehmen. In den spielerischen Abläufen und der defensiven Feinabstimmung war der Mannschaft von Ferdinand Feldhofer die frühe Phase der Vorbereitung jedoch anzumerken. Slovan Bratislava agierte in der ersten Viertelstunde zunächst abwartend, wodurch sich ein ausgeglichenes Spiel entwickelte, in dem die Grazer nach 26 Minuten den ersten Eckball verzeichneten.

Ein kleiner Bruch folgte nach der Trinkpause. Die Elf von Slovan-Trainer Yaya Touré kam sichtlich zielstrebiger zurück auf den Rasen. Nach einer ersten Parade von GAK-Goalie Juri Kirchmayr (29.) gingen die Slowaken nur zwei Minuten später in Führung. Durch ein Vergehen der Grazer Defensive ergab sich für die Gäste eine Freistoßmöglichkeit, die Slovan konsequent nutzte. Der Ball schlug für Kirchmayr völlig unhaltbar über die Mauer ins Eck zum 1:0 ein (Niko Jankovic, 31.).

In den Schlussminuten vor der Halbzeitpause fing sich der GAK wieder und verbuchte mehr Präsenz im gegnerischen Drittel, auch begünstigt durch einige auffällige Aktionen von Ismaël Guerti. Die Angriffsversuche blieben in der Umsetzung vor dem Tor jedoch noch zu ungenau, sodass es beim knappen Pausenrückstand blieb.

Frische Kräfte, mehr Druck, kein Tor

Zur zweiten Hälfte präsentierte sich der GAK nach zahlreichen Wechseln personell stark verändert. Die komplett durchrotierte Feldhofer-Elf erwischte einen starken Wiederbeginn, agierte deutlich gefährlicher vor dem Tor und verlagerte das Spielgeschehen mit guten Kombinationen weitgehend in den Strafraum der Slowaken. Erst ab der 70. Minute kam die Touré-Elf wieder besser auf. Einen gefährlichen Abschluss von Slovan konnte GAK-Keeper Jakob Meierhofer parieren, der darauffolgende Eckball blieb ohne Folgen.

Nach der zweiten Trinkpause nutzte Ferdinand Feldhofer die Gelegenheit für weitere Wechsel und brachte auch einige Akteure aus dem eigenen Nachwuchs zum Einsatz. Die Defensive der Grazer zeigte sich im zweiten Durchgang insgesamt stabiler und ließ, bis auf eine Halbchance für Bratislava in der 78. Minute, wenig anbrennen. Trotzdem haperte es weiter an der Chancenverwertung. Vielversprechende Angriffe brachten die Grazer letztlich nicht konsequent zum Abschluss. In der Nachspielzeit (91.) vergaben die Slowaken schließlich noch eine Hundertprozentige auf das 2:0, sodass es beim lehrreichen und knappen 0:1-Endstand aus Sicht des GAK blieb.

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