Freitag, 2. Juni, der GAK zu Gast bei Gleinstätten: ein guter Tag, um Meister zu werden!

Als Crazy Horse, der legendäre Kriegshäuptling der Oglala-Sioux, seine Männer in die Schlacht am Little Bighorn führte, soll er gerufen haben: „Hoka hey, greift an, dies ist ein guter Tag zum Sterben!“

Weil wir weder Krieg gegen den SV Gleinstätten führen noch sterben wollen – auch nicht in Schönheit – klingt der Ruf bei uns ein bisschen anders. Vielleicht so: „Hoka hey, greift an, dies ist ein guter Tag für Rote!“ Er ist es nämlich, der 2. Juni. Denn genau vor 36 Jahren, am 2. Juni 1981, hatte der GAK die Ehre, als erstes steirisches Fußballteam einen nationalen Titel nach Graz zu holen. 

Nachdem man das Hinspiel des ÖFB-Cup-Finales in Salzburg gegen die dortige Austria knapp mit 1:0 verloren hatte, gewann die Halama-Truppe das Rückspiel im alten Liebenauer Oval mit 2:0. Sepp Stering hatte unser Team bereits in der 2. Minute in Führung gebracht, der Spielstand hielt bis zur Verlängerung. In dieser verwertete dann Alfred Riedl eine Flanke von Mario Zuenelli – und machte den GAK so erstmals zum Cupsieger.

Zwei weitere Pflichtspiele absolvierte der GAK seitdem an einem 2. Juni – auch die gewann man klar. 1990 wurde der Kremser SC im Mittleren Play-Off mit 4:0 besiegt, 1995 DSV Leoben in der Ersten Liga mit 2:0. Auch ein gutes Omen: Zwei Wochen später stiegen die Roten unter Trainer Hans-Ulrich Thomale als Meister in die Bundesliga auf.

Der 2. Juni scheint also ein wahrlich guter Tag für unsere Roten zu sein. Und um noch einmal auf Crazy Horse zurückzukommen: Dessen wichtigster Mentor war der legendäre Oglala-Häuptling Red Cloud. Wenn das kein Omen ist!

Und wer nicht so auf Statistiken oder Aberglaube steht oder einfach nicht daran glaubt, für den haben wir auch eine Serie, die heuer bereits gerissen ist: Zu Beginn der Frühjahrssaison, als es mal nicht ganz nach Wunsch lief, sprachen wir von einem kleinen Problem des GAK mit dem Buchstaben „G“ - zumindest bei den Gegnern. Gegen Gralla und Gratkorn hofften wir, wie im Herbst, vergeblich auf Siege, gegen Gamlitz setzte es eine bittere Niederlage. Gegen Großklein wurde dieser Frühjahrsfluch aber eindrucksvoll abgelegt. Und wird wohl in Gleinstätten auch nicht mehr zurückkommen.

Wir freuen uns auf ein GAK-Team, welches die These vom 2. Juni als guten GAK-Tag bestätigt und jene vom „G-Problem“ widerlegt. Und auf friedliche, lautstarke Fans, die am Ende gemeinsam mit der Mannschaft feiern werden. Und da darf es dann ruhig ein bisschen „crazy“ werden… 

Und übrigens: Jeder Tag mit dem GAK ist ein guter Tag! Und er ist es auch dann, wenn man einen Meistertitel nicht erringt. Denn alleine die Tatsache, dass unser GAK nicht gestorben ist und sogar sehr lebendig ist, ist Grund zur täglichen Freude!

Wir sehen uns – hoffentlich zahlreich – am Freitag in Gleinstätten. Spielbeginn im Tondachstadion ist um 18.30 Uhr!