Einmal muss es ja sein. Die Stimmung der Fans ist ausgezeichnet, ebenso die der Mannschaft. Die Mannschaft reift schnell und gut, dazu ist der Stadtrivale jetzt gerade nicht in der Form seines Lebens. Na dann?
In den Westen fahren wir zurzeit nicht gerne, da war das 1:1 gegen den Tabellenführer Altach nicht das Schlechteste, was uns passieren hat können. Die Stimmung unter den Fans ist gerade richtig gut, überträgt sich das auch auf die Mannschaft, wollen wir von Sportdirektor Didi Elsneg wissen: „Die Stimmung ist auch bei uns gut. Wir haben uns über den Sommer gut entwickelt, uns an wichtigen Stellen verbessert und das zeigen auch die Leistungen. An das Altach-Spiel wollen wir anknüpfen und uns so bald wie möglich auch mit einem Dreier belohnen.“
Natürlich macht es auch Spaß zu sehen, wie die Mannschaft zusammenwächst. Da hat die sportliche Leitung gut geschaut, wer am Markt sich in die Mannschaft einfügen kann. Dazu Didi Elsneg: „Zusammenwachsen ist das Stichwort. Dafür, dass ein nicht unwesentlicher Teil unserer Mannschaft im Sommer neu dazugekommen ist, sind wir schon im Stande, sehr kompakte Teamleistungen auf den Platz zu bringen. Im Laufe der nächsten Wochen und Monate werden wir noch enger zusammenwachsen und noch bessere Leistungen im Kollektiv abrufen können.“
Was erwartet sich der Trainerstab vom Spiel gegen den Stadtrivalen, der ist ja jetzt gerade nicht in Top-Form, fragen wir gleich direkt hinein: „Sturm hat sehr viel individuelle Qualität, mit der sie auch schlechte Phasen überstehen können. Trotzdem wollen wir das Momentum vom Altach-Match mitnehmen und uns noch weiter steigern. Mit den Fans im Rücken werden wir am Platz alles geben und am Ende hoffentlich etwas Zählbares mitnehmen.“
Der Fan hat natürlich recht zu motzen, wenn ihm die Leistung seiner Mannschaft nicht gefällt. Schwieriger gestaltet sich dies in den Sozialen Medien, wo jetzt oft robust ausgeteilt wird. Wie geht nun der Spieler damit um, möchten wir gerne wissen: „Jeder Spieler hat seinen individuellen Umgang mit Kritik bzw. muss diesen finden, weil Menschen einfach sehr verschieden sind. Ein richtiges Rezept gibt es da eigentlich nicht.“
Verletzte gibt es zum Glück keine, einzig schade, dass Didi nie ein Derby gespielt hat: „Gegen Sturm habe ich öfter mit Ried, Grödig und Kapfenberg gespielt, mit dem GAK war ich 2007 zwar im Kader, wurde damals jedoch nicht eingewechselt.“
Im Übrigen wäre es sehr schön, wenn wir noch die Restkarten verkaufen können: „Alle ins Stadion!“, motiviert Didi Elsneg und wo er recht hat, hat er recht.